Berufserfahrungen Drucken

Erfahrungen als Kosmetikerin

im Hotel Kempinski

Türkei FlaggeDa ich im kosmetischen Bereich die einzige Kraft im Haus Kempinski Istanbul bin, muß ich zwar sehr viel arbeiten (6 Tage pro Woche je 9 Stunden), doch lerne ich dabei sehr viel.

Als Kosmetikerin und Visagistin habe ich einen Blick für das Harmonisch-Ganze, und so bin ich im gesamten Wellness-Bereich für die wöchentlich wechselnde Dekoration zuständig und verantwortlich.

Auch der Materialeinkauf wird von mir veranlaßt, da ich mit meinen organisatorischen Talenten einen guten Überblick über Lagervorrat, Materialverbrauch und Materialbedarf habe. Soweit möglich achte ich beim Nachbestellen darauf, daß jeweils diejenigen Produkte geordert werden, die aus meiner Sicht am wirkungsvollsten sind und gleichzeitig wegen ihrer schonenden Wirkung von den Kunden geschätzt und akzeptiert werden.

Besonders interessant sind in einem solch exklusiven Hotel die Gäste, die aus allen Teilen der Welt anreisen. Wer ein Zimmer bucht, dessen Preis pro Nacht zwischen 500,- und 30.000,- Euro liegt,  stellt natürlich gehobene Ansprüche an die kosmetischen Behandlungen. Die Verständigung ist im allgemeinen auf Englisch, doch mit der Zeit lernt man auch Redewendungen aus dem Türkischen, Französischen oder Russischen.

Viele Gäste kommen aus Arabien, Ägypten, USA, Europa, Australien, Rußland, Brasilien, Afrika und natürlich aus dem Orient (Iran, Irak, Quatar usw.) - manche "parken direkt vor der Tür":

Gäste mit Schiff

Die unterschiedlichen Kulturkreise, denen die Gäste entstammen, machen die Arbeit besonders interessant, denn bei den meisten Behandlungen führt man intensive und gelegentlich vertrauliche Gespräche, die einen Einblick in deren Kultur und Vorstellungen vom Leben gewähren.

Ich denke, bisher habe ich alle Situationen gut gemeistert, denn viele Gäste verlangen bei späteren Besuchen immer wieder gern meine kosmetischen Behandlungen.

Manche Gäste parken direkt vor der Tür des Kempinski Hotels, so wie dieser Gast aus  dem Orient.

Istanbul, den 25.10.2008

 

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